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Weißt Du, warum Seegras so wichtig ist?

Biodervisität

Seegraswiesen sind die Kinderstube der Fische. Sie bietet Lebensraum, Unterschlupf und Nahrung für Fische. Nacktschnecken, garnelen und andere.

Klimaschutz

Seegras bindet in seinen Blättern und Wurzeln CO2. Zudem verringert der dichte Wuchs den Wasserfluss am Meeresboden; Sediment wird weniger gelockert und der im Boden vergrabene Kohlenstoff dadurch geschützt.

Küstenstabilisierung

Das dichte Blätterdach der Gräser reduziert die Wasserbewegung am Ufer und hilft so dabei, Küsten vor Erosion zu schützen.

Wasserqualität

Seegras verbessert die Wasserqualität durch Sauerstoffanreicherung und Bakterienabbau.

Seegräser sind Wasserpflanzen, keine Algen.

Seegras hat so genannte Rhizome - dicke Matten aus Wuzelstöcken - unter dem Meeresboden und seine langen dünnen Blätter bilden ein dichtes Dach darüber.

Weltweit gibt es ca. 65 Seegrasarten. Im DLRG Seegras-Projekt kümmern wir uns um die Sorte Zostera marina, die hier bei uns heimisch ist.

Seegras benötigt Licht, um zu überleben und CO2 aufnehmen zu können. deshalb findet man es nur in lichtdurchfluteten Bereichen des Meeres. In der Ostsee wächst Seegras in Wassertiefen von 1 - 8 m.

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